Über 400 Läufer aller Altersklassen nahmen am Sonntag am Kelmiser Euregiocross teil. Bei den Erwachsenen sorgte der Walhorner Gaël Dethier für das beste Ergebnis aus ostbelgischer Sicht. Er wurde in 24:27 Minuten Zweiter beim Hauptlauf und siegte bei den Masters.
Auf der Langstrecke galt es für die Junioren, Senioren und Masters, bei guten äußeren Bedingungen aber schwierigen Bodenverhältnissen eine sieben Kilometer lange Strecke zu absolvieren. Hier gingen etwa 30 Läufer an den Start. Schnell sollte sich Geoffray Gillet vom Leichtathletikklub Waremme-Oreye (WACO) von der Konkurrenz absetzen. Er gewann den Lauf souverän in 23:51 Minuten. Wesentlich spannender ging es im Kampf um den zweiten Platz zu. Hier hatte am Ende der für den RCA Spa startende Gaël Dethier knapp die Nase vorne. Er sicherte sich diesen in 24:27 Minuten und siegte bei den Masters. Dethier: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mir den zweiten Platz in der letzten Steigung kurz vor dem Ziel gesichert.“ Beim nationalen Crosscup konnte er diesen Winter bereits einige gute Platzierungen einfahren. „Ich werde die kommenden Rennen und Meisterschaften bestreiten und hoffe auf weitere gute Ergebnisse.“ Nach einem erfolgreichen Abstecher zum Marathon in 2012 (2:29 Stunden) konzentriert sich der frühere Mittelstreckenläufer wieder auf die kürzeren Strecken. „Vom Trainingsaufwand her lässt sich das bedeutend besser mit dem Familienleben kombinieren. Da ich im Sommer verschiedenste Strecken auf der Bahn in Angriff nehmen möchte, passt es ganz gut, diesen Winter wieder die längeren Crossstrecken zu laufen.“
Astrid Vliegen wurde Dritte bei den Frauen.
Zweitbester Ostbelgier war Francis Rauw vom LAC Eupen. Er wurde in 25:24 Minuten Vierter bei den Senioren. „Leider war ich im Dezember verletzt und konnte nicht viel laufen. Ich habe mich aber mit Laufen und Schwimmen gut fitgehalten. Daher bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich musste jedoch in meiner Gruppe viel Führungsarbeit leisten.
Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite
Autor: Martin Brodel