Von Martin Brodel
Der Flame Tom Van Dyck gewann am vergangenen Samstag den Eupener Talsperrenlauf. Er legte die 14,6 km lange Strecke in einer guten Zeit von 50:15 Minuten zurück und verwies die beiden Ostbelgier Francis Rauw (51:43 Minuten) und Stephan Langer (52:40 Minuten) auf die weiteren Podiumsplätze.
Pünktlich ab 14 Uhr wurden die Teilnehmer im 10-Sekunden-Takt auf die seit der Erstauflage unveränderte Strecke geschickt. Sie ist mit den zwei Steigungen bei Kilometer drei und neun sicher nicht einfach, aber für hiesige Verhältnisse nicht so schwierig. Die Veranstaltung ging bei idealen Laufbedingungen über die Bühne.
Der Erste, der das Ziel erreichte, war Tom Van Dyck vom AC Break. An seine Zeit von 50:15 Minuten sollte in der Folgezeit kein weiterer Läufer herankommen. Er konnte den Talsperrenlauf bereits in 2012 zu seinen Gunsten entscheiden, als er in 48:33 Minuten noch deutlich schneller war. Wie in den vergangenen Jahren war der Klub aus Brasschaat (bei Antwerpen) mit einer Gruppe von Läufern an der Talsperre am Start. Sie nutzten die Veranstaltung, um ein Wochenende in Ostbelgien zu verbringen.
Die schnellsten Ostbelgier waren relativ am Ende gestartet und erreichten etwas später das Ziel. Francis Rauw war dabei der Schnellste und wurde in 51:43 Minuten Zweiter. Er war dabei zehn Sekunden langsamer als im letzten Jahr und hatte sich mehr erhofft: „Ich war in den letzten beiden Wochen verletzt und bin nur Rad gefahren. Ich hatte mir mehr erhofft, aber die Beine waren irgendwie von Anfang an schwer.“ Stephan Langer vom SC Bütgenbach folgte in 52:40 Minuten auf dem dritten Platz. „Ich habe gleich einen guten Rhythmus gefunden, den ich bis zum Ende halten konnte. Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt und bin zufrieden,“ so Langer.
Vierter wurde sein Vereinskollege Pascal Langer in genau 54 Minuten. Nach einer langen Verletzungspause nimmt er seit dem Frühjahr wieder an Wettkämpfen teil. „Ich hatte gehofft, unter 55 Minuten zu bleiben. Da ich sogar eine Minute schneller war, bin ich sehr zufrieden.“ Siebter wurde Marcel Recker vom LAC Eupen in 56:23 Minuten. Recker bereitet sich zurzeit auf den Frankfurtmarathon vor: „Ich habe gestern noch an einem Traillauf teilgenommen. Ich bin konstant gelaufen. Mehr war einfach nicht drin.“ Neunter wurde Freddy Brüll vom Triathlon Team in 56:44 Minuten. „Die Zeit war ungefähr jene, die ich erwartet habe. Ich bin nur knapp hinter meiner Bestzeit zurückgeblieben.“ Mit Yannick Hackens (10. in 56:54), Manfred Bosten (11. 57:41), Nils Kalk (12. in 57:53), Peter Hermanns (14. in 58:30) und Jerome Schumacher (15. in 58:57) konnten einige weitere Ostbelgier unter einer Stunde bleiben.
Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite
Autor: Martin Brodel