Markus Werker siegt beim Talsperrenlauf

Markus Werker aus Konzen gewann am vergangenen Samstag den Eupener Talsperrenlauf. Er legte die 14,6 km lange Strecke in einer guten Zeit von 49:26 Minuten zurück und verwies den Flamen Roel Wouters (50:59 Minuten) auf den zweiten Platz.

Auf den weiteren Plätzen folgten mit Francis Rauw (3.), Stephan Schwall (4.) und Cedric Vanaschen (5.) drei Ostbelgier.

Pünktlich ab 14 Uhr wurden die Teilnehmer im Zehn-Sekunden-Takt auf die Strecke geschickt. Der Vorteil der selten angewandten Einzelstarts liegt darin, dass jeder Läufer seinen Rhythmus finden kann und sich nicht durch einen Massenstart womöglich zu einem zu hohen Tempo hinreißen lässt. Die Strecke mit zwei Anstiegen ist seit der Erstauflage unverändert geblieben. Die Veranstaltung ging bei für die Läufer angenehm kühlen Temperaturen über die Bühne.

Werker nutzte den Talsperrenlauf als letzten Test vor dem Frankfurtmarathon. Dort peilt er 2:30 Stunden an.

Klarer Sieger wurde Markus Werker vom TV Konzen, der die Strecke in 49:26 Minuten absolvierte. „Dieser Lauf war der letzte Test für mich vor dem Frankfurtmarathon. Ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis. Das System mit den Einzelstarts finde ich gar nicht schlecht. Die Strecke ist schön und abwechslungsreich.“ Werker gewann im August in einer guten Zeit von 2:36 Stunden den schweren Monschaumarathon. Seine Bestzeit liegt bei 2:34 Stunden. Ende Oktober in Frankfurt hofft er, diese zu verbessern. „Mit meiner aktuellen Form müsste es möglich sein 2:30 Stunden zu laufen.“Cedric Vanaschen (Fünfter), Siegerin Gaby Andres, Francis Rauw (Dritter), Sieger Markus Werker und Stephan Schwall (Vierter) an der Eupener Talsperre.

Die schnellsten Ostbelgier waren relativ spät gestartet und lieferten sich ein spannendes Rennen, bei dem am Ende Francis Rauw die Nase vorn hatte. Er wurde in 51:33 Minuten Dritter und verbesserte deutlich seine bisherige Zeit, die bei 55 Minuten lag. „Ich bin hinter den anderen losgelaufen. Dank eines sehr schnellen Starts konnte ich Cedric Vanaschen schnell einholen. Zu Stephan Schwall, der 20 Sekunden vor mir gestartet ist, war der Abstand lange Zeit gleich. Erst am Ende konnte ich nah an ihn heran kommen. Ich habe die im Vorfeld erhoffte Zeit erreicht und bin sehr zufrieden.“

Rauw hatte sich diesen Sommer hauptsächlich auf die Bahndistanzen konzentriert. Er hofft auch auf eine gute Wintersaison. „Vielleicht laufe ich jetzt noch einen Halbmarathon, bevor ich dann eine Pause einlegen werde. Im Winter hoffe ich vor allem bei den Crossprovinzmeisterschaften auf ein gutes Ergebnis.“

Vollständiger Bericht auf der Grenz Echo Webseite

Autor: Martin Brodel