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Am vergangenen Sonntag fand im Rahmen des nationalen Lotto Crosscup und des Crosschallenge der Provinz Lüttich die 71. Auflage des internationalen Crosslaufs von Hannut statt. Trotz der etwas weiteren Ausfahrt waren einige Ostbelgier am Start.
Beim Langstreckenrennen der Männer über neun Kilometer siegte der Kenianer Titus Mbishei in 26:43 Minuten mit zwölf Sekunden Vorsprung auf den in Belgien lebenden Äthiopier Tasame Faisa Dame. Bester regionaler Teilnehmer war Florent Caelen aus Soumagne in 28:51 Minuten auf dem 18. Platz. Bester Ostbelgier war Christoph Gallo vom AC Eifel, der nicht weit dahinter in 29:12 Minuten auf dem 22. Platz folgte. Ihm ist bei den Walloniemeisterschaften, die in einigen Wochen in Dour stattfinden sicherlich eine gute Platzierung zuzutrauen. Der für den RFC Lüttich startende Roger Königs erreichte in 30:14 Minuten als 28. das Ziel, während Francis Rauw vom LAC Eupen als 46. ins Ziel lief. Beim Kurzcross über 3000 Meter siegte Isaac Kimeli in 8:52 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung auf Wesley De Kerpel.
Die Nachwuchsathletinnen Lorena Röhl und Marie Fickers vom LAC Eupen haben am vergangenen Samstag bei den Indoorwalloniemeisterschaften der Kadetten und Scolaires Gold in ihren Kategorien errungen. Insgesamt nahmen neun LAC-Leichtathletinnen an den Titelkämpfen teil.
Bei den Kadettinnen über 800 Meter waren Vorjahressiegerin Lorena Röhl und ihre Zwillingsschwester Alicia für Eupen am Start. Auf den ersten drei Runden lief Lorena Röhl taktisch und blieb dabei direkt hinter Maureen Hallet aus Namur. Auf den letzten 100 Metern konnte sie dann das Tempo anziehen und sich in einer Zeit von 2:21,75 Minuten erneut den Titel sichern. Ihre Schwester lief ebenfalls ein gutes Rennen und erreichte in genau 2:26 Minuten den fünften Platz.
Kürzlich nahm eine Reihe von jungen Sportlern des LAC Eupen an einem Hallenmeeting in Dortmund teil. Da in Belgien lediglich in Gent Indoormeetings veranstaltet werden, treten hiesige Sportler gelegentlich die etwas weniger weiten Ausfahrten nach Dortmund oder Düsseldorf an, um an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. Außerdem absolvierten die meisten unter ihnen zwischen Weihnachten und Neujahr mit ihrem Trainer André Michel ein Trainingslager in Vittel. Hier standen zwei Trainingseinheiten pro Tag auf dem Programm.
Bei den Jugendlichen waren die Teilnehmerfelder mit bis zu 59 Läufern je nach Altersklasse recht groß. Vor allem bei den Jüngsten unter ihnen wurden die Teilnehmer lautstark von ihren Eltern und Begleitern unterstützt.
Für das beste Ergebnis sorgte Jan Pütters bei den Minimes (Jahrgang 2001 und 2002) über 1.800 Meter. Er konnte bis zum Schluss hinter der Spitze bleiben und erreichte in 7:05 Minuten den dritten Platz hinter Jonathan Paquot aus Seraing (7:01 Minuten) und Ruben Querinjean aus Malmedy (7:03 Minuten). „Ich bin gut gestartet und lag zunächst etwa an vierter, fünfter Stelle. Am Ende konnte ich noch etwas aufholen und nah an die beiden Ersten herankommen. Es hat Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis.“ Seine Leistung ist umso beachtlicher, da es sein erster Crosslauf war und er eigentlich Fußball spielt. Das Talent hat er sicherlich von seinem Vater Guy Pütters geerbt, der in der Vergangenheit als Radfahrer zahlreiche Erfolge feierte und ihn bei seinem Ausdauertraining betreut. Nicht weit dahinter folgte in 7:17 Minuten der für den AC Eifel startende Niclas Holper auf dem fünften Platz.
Zahlreiche Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen nahmen bei guten äußeren Bedingungen am vergangenen Sonntag in Kelmis am Euregiocross teil, der in diesem Jahr als Provinzmeisterschaft gewertet wurde. Bei den Erwachsenen sorgte der Walhorner Gaël Dethier für das beste Ergebnis.
Dethier wurde in 10:16 Minuten Dritter beim kurzen Cross über 3.000 Meter. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung vom Euregio Running Team Kelmis und dem LAC Eupen gemeinsam organisiert und startete mit dem Kurzcross der Männer über 3.000 Meter. Hier setzten sich der für den RCA Spa startende Gaël Dethier, Cedric Raemackers aus Hannut und der Vervierser Leyon Robin gleich zu Beginn von den anderen Läufern ab. Auf der zweiten Runde musste Dethier seine Kontrahenten ziehen lassen. Hinter Raemackers (10 Minuten) und Leyon (10:02 Minuten) sicherte er sich in 10:16 Minuten ohne Probleme den dritten Platz.